Geschichte

Das erste Mal findet im Jahre 1467 eine Knappschaft Erwähnung. Doch mit Rückgang des Bergbaus in unserem Gebiet ist diese Knappschaft wieder eingegangen. Anfang des 16.Jahrhunderts fanden sich wieder Bergleute zu einer Knappenvereinigung zusammen.

 

Zuerst 1531 eine Bruderschaft der Schmelzer und 1535 eine Bruderschaft der Hauer. Beide vereinigten sich 1564. Hauptanliegen dieser Brüderschaften war die Unterstützung von Hinterbliebenen tödlich verunglückter Bergleute, von Kranken, Berginvaliden und Waisen durch den sogenannten Büchsenpfennig, den die Bergleute von ihrem kargen Lohn in die Büchse zahlten. Diese Brüderschaft ging aber auch wieder ein.

 

1652 findet erneut eine Wiedergründung der "Löblichen Bruderschaft zu Geyer" statt. Aber auch sie ging wieder ein. Mit Rückgang des Bergbaus zu Geyer und vor allem nach dem großen Bingesturz von 1803 hielten nur noch wenige Bergleute die alten Traditionen aufrecht und es bildete sich 1839 ein Bergmannsverein, der aber 1934 aufgelöst wurde.

 

Im Jahre 1967 fanden sich erneut Bürger unserer Stadt zusammen, um die noch jetzt bestehende Bergbrüderschaft zu gründen.
Die Tätigkeit dieser Bergbrüderschaft erstreckt sich von der Pflege alter bergmännischer Traditionen und bergmännischem Brauchtum über Erforschung der Bergbaugeschichte unserer Stadt bis zur Öffentlichkeitsarbeit mit Bergaufzügen in den historischen Bergmannstrachten der Bergleute von Geyer.


Mitglied kann jeder werden, der Interesse an unserer Arbeit zeigt, unsere Satzung anerkennt und vor allem Liebe zu unserer erzgebirgischen Heimat zeigt.